Installieren eines LED-Deckenleuchte ist nicht so einfach wie „eine Lampe kaufen und aufhängen“. Um den idealen Lichteffekt zu erzielen, müssen mehrere Grundprinzipien der Innenarchitektur befolgt werden:
Die einfachste Formel zur Auswahl der Leuchtengröße lautet: Addieren Sie die Länge und Breite des Raums (in Fuß) und die resultierende Zahl ist der ideale Durchmesser der Leuchte (in Zoll).
Beispiel: Wenn ein Raum 10 Fuß breit und 12 Fuß lang ist, ist 10 12 = 22. Sie sollten nach einem suchen LED-Deckenleuchte mit einem Durchmesser von ca. 22 Zoll (ca. 56 cm).
Flure und Wohnzimmer: Die Unterseite der Halterung sollte nicht tiefer sein als 7 Fuß (ca. 2,1 Meter) vom Boden entfernt, um sicherzustellen, dass Personen ungehindert hindurchgehen können und sich eingeengt fühlen.
Speisesäle: Bei der Installation einer Pendelleuchte LED-Deckenleuchte Über einem Esstisch sollte die Unterseite der Leuchte liegen 30 bis 36 Zoll (ca. 76 bis 91 cm) von der Tischplatte.
Verlassen Sie sich nicht auf einen einzigen LED-Deckenleuchte um den gesamten Raum zu beleuchten. Das ideale Schema umfasst:
Ambientebeleuchtung: Zur Hintergrundbeleuchtung dient die Hauptdeckenleuchte.
Arbeitsbeleuchtung: Erhöhte Helligkeit über Schreibtischen oder Küchen-/Badezimmertheken.
Akzentbeleuchtung: Verwenden Sie Scheinwerfer, um Kunstwerke oder Wandstrukturen hervorzuheben.
Beim Kauf ist der Vergleich der Parametertabelle unerlässlich. Nachfolgend finden Sie die Standardanforderungen für eine LED-Deckenleuchte in verschiedenen Räumen:
| Raumtyp | Empfohlene Farbtemperatur (K) | Empfohlener CRI | Helle Atmosphäre |
| Schlafzimmer/Wohnzimmer | 2700K - 3000K | 80 | Warm, entspannend, ruhig |
| Wohnzimmer / Arbeitszimmer | 4000K - 4500K | 90 | Natürlich, hell, realistisch |
| Küche / Badezimmer | 5000K - 6000K | 90 | Sauber, fokussiert, keine Farbverzerrung |
Obwohl die Technologie sehr ausgereift ist, ist die LED-Deckenleuchte ist nicht perfekt. Bevor Sie sich für einen vollständigen Ersatz entscheiden, müssen Sie die folgenden Nachteile verstehen:
Viele moderne LED-Deckenleuchtes verfügen über ein integriertes Design, bei dem die LED-Chips direkt auf die Leiterplatte gelötet werden. Das bedeutet:
Wenn ein einzelner Chip oder der Treiber ausfällt, lässt sich das meist nicht durch den einfachen Austausch einer „Glühbirne“ wie bei altmodischen Leuchten beheben; Oftmals muss die gesamte Armatur ausgetauscht werden.
Dies ist eine der häufigsten Beschwerden. Wenn Sie einen alten Phasenanschnitt-Dimmerschalter (ausgelegt für Glühlampen) mit einem neuen verwenden LED-Deckenleuchte , kann es zu Folgendem kommen:
Flackern: Besonders bei niedrigen Helligkeitseinstellungen.
Summen: Durch elektronische Interferenz erzeugtes Rauschen.
Begrenzter Dimmbereich: Es kann sein, dass die Helligkeit nur von 30 % auf 100 % angepasst wird und extrem niedrige Werte nicht erreicht werden.
Einige kostengünstig LED-Deckenleuchtes verlassen sich stark auf das blaue Spektrum, um die wahrgenommene Helligkeit zu erhöhen. Eine langfristige Einwirkung von hochintensivem, kaltweißem Licht kann die Melatoninsekretion unterdrücken, die Schlafqualität beeinträchtigen und zu einer erheblichen Belastung der Augen führen.
Während sich LEDs nicht so heiß anfühlen wie Glühlampen, sind ihre elektronischen Komponenten äußerst hitzeempfindlich. Wenn der Kühlkörper des LED-Deckenleuchte Wenn ein Chip schlecht konstruiert oder in einem vollständig geschlossenen Raum mit schlechter Belüftung installiert ist, kann die Lebensdauer des Chips von angeblich 50.000 Stunden auf weniger als 10.000 Stunden sinken.
Ersetzen einer alten Leuchtstoff- oder Glühlampe durch eine LED-Deckenleuchte ist eine DIY-Aufgabe, die man selbst erledigen kann, aber die Sicherheit hat immer Vorrang.
Werkzeuge: Berührungsloser Spannungsprüfer, Abisolierzangen, Kreuz-/Flachkopfschraubendreher, Trittleiter.
Kernsicherheit: Schalten Sie den Schutzschalter für diesen Bereich am Verteilerkasten aus, nicht nur den Wandschalter.
Entfernen Sie die Lampenabdeckung und stellen Sie mit einem Spannungsprüfer sicher, dass im Anschlusskasten kein Strom anliegt.
Lösen Sie die Befestigungsschrauben und senken Sie die alte Halterung vorsichtig ab.
Trennen Sie die Kabelanschlüsse (normalerweise schwarze und weiße Kabel).
Die meisten LED-Deckenleuchtes werden mit einer speziellen Montagehalterung geliefert. Richten Sie es an den Löchern im Deckenanschlusskasten aus und befestigen Sie es fest mit Schrauben. Stellen Sie sicher, dass die Halterung eben ist, da sonst die installierte Halterung schief wird.
Befolgen Sie die Standardfarbcodes (Hinweis: Diese können je nach Land/Region variieren; das Folgende ist ein allgemeiner Standard):
Schwarz oder Braun (Live): An den Live-Eingang des LED-Treibers anschließen.
Weiß oder Blau (Neutral): An den neutralen Eingang des LED-Treibers anschließen.
Grünes oder blankes Kupfer (Masse): Muss mit der Erdungsschraube an der Halterung oder Anschlussdose verbunden werden.
Schieben Sie den Treiber und die überschüssigen Kabel in die Anschlussdose. Schnappen oder schrauben Sie die LED-Deckenleuchte auf die Halterung. Stellen Sie abschließend die Stromversorgung wieder her und testen Sie den Schalter. Wenn die Leuchte einen CCT-Schalter (Farbtemperatur) unterstützt, stellen Sie ihn vor der Endmontage auf Ihre bevorzugte Farbe ein.
Sogar hochwertig LED-Deckenleuchtes Während des Gebrauchs kann es zu technischen Ausfällen kommen:
Phänomen: Der Schalter ist ausgeschaltet, aber die LED-Chips strahlen immer noch ein schwaches Leuchten aus.
Ursache: Dies liegt normalerweise daran, dass der Schalter den Neutralleiter anstelle des stromführenden Kabels durchschneidet oder dass im Stromkreis ein geringer induzierter Strom vorhanden ist.
Lösung: Überprüfen Sie die Schalterverkabelung, um sicherzustellen, dass sie sich in der stromführenden Stromkreisschleife befindet.
Phänomen: Nach einiger Nutzung verfärbt sich das ursprünglich reinweiße Licht gelblich oder violett.
Ursache: Die Leuchtstoffbeschichtung, die die LED einkapselt, verschlechtert sich durch Hitze. Dies wird normalerweise durch ein schlechtes Kühlkörperdesign oder einen kontinuierlichen Betrieb mit hoher Leistung verursacht.
Phänomen: Das Gerät leuchtet überhaupt nicht oder blinkt rhythmisch und intermittierend.
Ursache: 90 % davon LED-Deckenleuchte Ausfälle sind nicht auf die LED-Chips selbst zurückzuführen, sondern auf beschädigte Kondensatoren im Treiber. Hauptursache sind hochfrequente Schwankungen oder minderwertige Kondensatoren.
A: Ja, dies wird als „Retrofit“ bezeichnet. Achten Sie jedoch auf die Wattzahlgrenze der Steckdose (obwohl die LED-Wattzahl normalerweise sehr niedrig ist) und den Platz für die Wärmeableitung. Wenn die alte Leuchte vollständig geschlossen ist, wird empfohlen, LED-Lampen zu verwenden, die speziell mit „zur Verwendung in geschlossenen Leuchten“ gekennzeichnet sind.
A: „50.000 Stunden“ bezieht sich auf die Abklingzeit des LED-Chips unter idealen Laborbedingungen. Tatsächlich bestimmen die Umgebungstemperatur, Stromstöße durch häufiges Schalten und die Qualität der Treiberschaltung die Lebensdauer. Kauf eines LED-Deckenleuchte mit einer guten Wärmeableitungsstruktur (Metallbasis ist Kunststoff überlegen) ist der Schlüssel.
A: Einige Low-End-Treiber geben einen instabilen Strom aus, was dazu führt, dass das Licht mit einer für das bloße Auge unsichtbaren hohen Frequenz flackert. Dies kann zu Augenermüdung, Migräne und sogar Sehstörungen führen. Zum Testen: Richten Sie die Kamera Ihres Telefons auf das Licht. Wenn bewegliche schwarze Balken auf dem Bildschirm erscheinen, flackert das Gerät stark.
A: Diese Art von LED-Deckenleuchtes Im Inneren sind sowohl kaltweiße als auch warmgelbe LED-Chips angeordnet. Durch Umschalten des Schalters versorgt der Treiber unterschiedliche Anteile an Chips mit Strom. Zum Beispiel: Kühles Weiß an, warmes Gelb aus = 6000 K; beide an = 4000K.